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Der Verein
FÖJ - Freiwilliges Ökologisches Jahr
Satzung
Mitgliedsantrag

Herzlich willkommen beim Martin-Meiners-Förderverein!
Ob Kindergärten oder Schulklassen, Ferienpassaktion oder „nur“ Interessent — alle, die etwas über Abfall und Recycling live erleben möchten, sind bei uns, dem Team vom Martin-Meiners-Förderverein richtig! Wir nutzen die Einrichtungen des WZV als (außerschulische) LernOrte: das Rote Holzhaus mit dem Recyclinghof Bad Segeberg, den Recyclinghof Schmalfeld und die Zentraldeponie mit der Forscherhütte.

Auf den WZV-Recyclinghöfen können Kinder und Jugendliche am Beispiel Abfallwirtschaft und Recycling die Folgen unserer Konsumwelt selbst erleben und gleichzeitig den Alltag eines Recyclinghofes kennen lernen. Praxisnahes Erleben verbindet sich hier durch sinnliche Erfahrungen und handlungsorientiertes Erkunden zu ganzheitlichem Lernen. Das Rote Holzhaus in Bad Segeberg und die Forscherhütte auf der renaturierten Deponie Damsdorf bieten zahlreiche Möglichkeiten zum Experimentieren und für Naturerkundungen auf einer ehemaligen Mülldeponie.

Anknüpfend an die Erfahrungswelt unserer BesucherInnen möchten wir

  • Erfahrungen mit den Auswirkungen unseres Konsumverhaltens ermöglichen
  • durch praktisches Arbeiten Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Abfall und Wertstoffen vermitteln
  • Verständnis für ökologische Zusammenhänge schaffen
  • Handlungskompetenz vermitteln und Handlungsbereitschaft fördern

Wir sprechen insbesondere Kitas und Schulklassen der Stufen 1 bis 5 aus dem Kreis Segeberg an. Jugendgruppen und Klassen aller Schularten unterstützen wir auf Anfrage, wenn sie sich mit Abfall- und Ressourcenwirtschaft auseinandersetzen wollen. Unser Bildungsangebot wird immer im Detail mit der jeweiligen Besuchergruppe abgestimmt.

Jugendliche und junge Erwachsene können bei uns ein Freiwilliges Ökologisches Jahrs absolvieren.









Das Freiwillige Ökologische Jahr in Schleswig-Holstein

Das Freiwillige Ökologische Jahr ist ein Bildungsjahr, das Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen praxisorientierten Einblick in den Umwelt- und Naturschutz und die nachhaltige Entwicklung bietet. Nur einmal im Leben hast Du die Chance als FÖJler oder FÖJlerin zu arbeiten. Die Vollzeitschulpflicht (in Deutschland neun Jahre) musst Du abgeschlossen haben und Du darfst nicht älter als 27 Jahre sein. Das FÖJ-Jahr beginnt immer am 1. August und endet am 31. Juli des Folgejahres.

Ein FÖJ bedeutet:
Neue Erfahrungen sammeln
der Natur helfen
neue Menschen kennenlernen
Freundschaften schließen
sich mit Tieren oder Pflanzen beschäftigen
Fähigkeiten und Wissen erlernen oder vertiefen
Seminare mitleiten und Verantwortung übernehmen
anderen Menschen die Natur näher bringen
Soziale, kulturelle oder umweltrelevante Veranstaltungen oder Aktionen leitet

Nähere Informationen findest du bei den beiden FÖJ-Trägern Schleswig-Holsteins
FÖJ-Träger Koppelsberg
FÖJ-Träger Wattenmeer

Die FÖJler
 
2020/2021
Elisabeth Schick - Seit dem 1. August 2020 engagiert sich Elisabeth Schick aus Hochdorf in Baden-Württemberg beim Martin-Meiners-Förderverein.
 
2019/2020
Maren hat sich als richtig gute Handwerkerin erwiesen und viel an „Haus und Hof“ gearbeitet. Begleitet und geholfen hat sie auch bei der Neuanlage des Naturteiches. Mit „Manni“, dem Hausmeister, hat sie bei der Neubeschilderung des Roten Holzhauses und des Tauschhauses geholfen.
Maren über ihr FÖJ
.....ich bin auch beim Sperrmüll und Tonnenkippen mitgefahren und am meisten Spaß hat es mir gemacht, hinten auf dem Trittbrett beim Müllwagen mitzufahren.“
 
2018/2019
Erstmalig hatte der MMFV eine FÖJ-Stelle für Geflüchtete. Milan aus Willich und Reza aus Afghanistan haben als „Tandem“ auf dem Gelände rund um das Rote Holzhaus viel Neues geschaffen und auf dem Recyclinghof zwölf Apfelbäume alter Sorten gepflanzt.
Highlight ihrer Upcycling-Projekte war der „afghanische“ Drachen, den Reza in seiner Kindheit gebastelt hat. Eine Plastiktüte, etwas Bambus und ein wenig Schnur reichen aus, um einen flugfähigen Drachen zu basteln.

Hier ein Einblick in das:
FÖJ für Geflüchtete

 
2017/2018
Eileen hat sich besonders Mikroplastik in Kosmetika auseinandergesetzt und dazu bei Schulprojekten mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Für die Kampagne „Trinkwasser aus dem Hahn - Ja klar!“ hat Eileen einen „Trink- und Abfall-Check“ entworfen.
Eileen über ihr FÖJ
„... habe ich mich in dem Jahr sehr weiterentwickelt. Ich habe kein Problem mehr damit vor vielen Leuten zu sprechen, mir fällt der Umgang mit Kindern viel leichter, ich bin deutlich selbstständiger geworden und ich habe Methoden entwickelt wie ich meine Aufgaben besser im Blick habe und mehr Ordnung halten kann.“
 
2016/2017
Carina hat sich intensiv mit Kunststoffen auseinandergesetzt und ein Schulprojekt zur Geschichte von Kunststoffen, zur Vielfalt der Kunststoffarten, zu Mikroplastik und Bioplastik.
Für die „SchrauberWerkstatt — Elektroschrott“ hat sie ein Arbeits- und Informationsheft für einen Praxistag erstellt.
Carina über ihr FÖJ:
„Ich habe viele wichtige Erfahrungen fürs Leben gemacht und bin sehr froh, das FÖJ gemacht zu haben.
Zum Beispiel, dass man sich in einer Firma auf die anderen Mitarbeiter verlassen muss. Auch das alleine, ohne Eltern leben war eine neue Erfahrung. Ich habe viele neue Freunde gewonnen, die ich so nie kennenglernt hätte.“
 
2015/2016
Alia Zentel hatte zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung 2016 ein Zeichen gegen die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll gesetzt. Im Kunstkurs haben Schülerinnen und Schülern des Städtischen Gymnasiums Bad Segeberg und Alia zwei riesige Plastikteppiche „gebaut“ und mitten im November in den Segeberger See gelassen. Ein Hingucker, der viele Besucher der Seepromenade zum Nachdenken und Diskutieren angeregt hat.
Alia über ihr FÖJ:
"Auch wenn ich keine meiner Wunschstellen zugewiesen bekommen habe,... ich bin super zufrieden mit meiner Einsatzstelle und dem Ganzen drum herum, sodass es mich gar nicht besser hätte treffen können! Mir kommen fast die Tränen, dass ich all das, was mein Zu Hause geworden ist, hinter mir lassen muss."
 
2014/2015
Sebastian Kinne hat die Sammlung „Deckel gegen Polio“ aufgebaut und das Sammelsystem für Umwelt- und Sozialprojekte des MMFV erweitert. Neben Korken, CDs und Handys werden seit April 2015 auch Kunststoffverschlüsse von Flaschen und Tetra-Packs für ein Leben ohne Kinderlähmung gesammelt.
Sebastian über sein FÖJ:
„Mein Alltag war immer anders und genau das hat mich auch so an der Arbeit gereizt.
Mal war es ein einfacher Bürotag an dem organisiert wurde und ich viel zu tippen hatte, an anderen Tagen war man nur unterwegs und hat gearbeitet. Es war unglaublich abwechslungsreich und hat mir viel gegeben. Ein großes Lob an Bettina, die mir immer zur Seite stand und einfach eine super Ansprechperson war, egal worum es ging. Eine bessere Chefin konnte ich mir für das Jahr nicht vorstellen. Ich habe mich in meiner Einsatzstelle unglaublich wohl und auch frei gefühlt.“
 
2013/2014
Lydias Puttkamers Lieblingsprojekt war das Segeberger Tauschhaus. Sie hat in der Fußgängerzone ein Holzhaus zum Geben und Nehmen eingerichtet, das täglich von immer mehr Menschen genutzt wird. Hier kann jeder vorbeikommen, Bücher, CDs und Spiele abgeben, stöbern und kostenlos das, was gefällt, mitnehmen.
Lydia über ihr FÖJ:
„Das FÖJ war für mich die richtige Entscheidung.
Ich würde sie jedes Mal wieder treffen.
„Ich habe in dem Jahr gelernt mit ungewohnten Situationen umzugehen und mich besser einzuschätzen. Und das Wichtigste: Egal wo ich bin, ich kann daraus machen, was ich will und es gibt überall super nette Menschen!

„Während meines FÖJs habe ich gemerkt, dass mir die praktischeren Sachen einfach mehr Spaß machen, als im Büro zu sitzen und über das Duale Studium kann ich das gut kombinieren.“
 
2012/2013
Jule Zeymers FÖJ-Highlight war das Projekt „Kunst recycelt Glas“: Schülerinnen und Schüler vom Städ-tischen Gymnasium Bad Segeberg haben erlebt, wie Glas recycelt wird. Sie habe eigene Kunstwerke aus Altglas geschaffen, die in der "Kunsthalle Flath" ausgestellt wurden. Jules hat die Schaffensprozesse mit einem Film dokumentiert.
Jule über ihr FÖJ:
Ein wundervolles Jahr geht zu Ende.
Ich bin selbstbewusster und insgesamt entspannter geworden. Es hat mir sehr viel weitergeholfen, von zu Hause auszuziehen und mir ein Leben in einer neuen Stadt aufzubauen. Ich habe durch das FÖJ meine Liebe zum Film wiederentdeckt und beschlossen, in der Postproduction zu arbeiten. Der Naturschutz wird mir auch in Zukunft sehr am Herzen liegen.
 
2011/2012
Sophie Schrape hat viele Schulklassen beim "Abfall auf der Spur" begleitet, ganz aktiv an der Forscherhütte gebaut und sich intensiv mit Elektronik-Schrott beschäftigt. Viele praktische Erfahrungen hat sie bei den Sperrmülltouren gesammelt. Im Straßenbau hat sie an zahlreichen Tagen tatkräftig mit angepackt – vorausschauend für ihre zukünftige Ausbildung.
Sophie über ihr FÖJ:
„Das Projekt Forscherhütte war meine Lieblingsaufgabe.
Es hat viel Spaß gemacht mit den Schülern zusammen zu werkeln und ich habe mich super mit allen verstanden.
“Ich habe viele wichtige Erfahrungen fürs Leben gemacht... Als Erstes, dass man sich bei einer Firma auf die anderen Mitarbeiter verlassen muss... Mir macht es gar nichts mehr aus vor 30 Leuten zu sprechen... Ich kann jetzt relativ sicher gute Texte schreiben, aber auch Flyer zu bestimmten Themen erstellen.
Ich habe nach meinem FÖJ endlich einen festen Berufswunsch: Bauingenieur.“
 
2010/2011
Saskia Troegel hat das Projekt „Briefmarken für Bethel“ auf den Weg gebracht. Auf allen Recyclinghöfen des WZV werden jetzt Briefmarken für einen guten Zweck gesammelt. In ihrer FÖJ-Zeit gab es die erste Aktion "Jung hilft Alt": Zusammen mit Jugendlichen vom Jugendcafé am Markt hat sie bei Segeberger Senioren Tannenbäume abgeholt.
Saskia über ihr FÖJ:
„Die Kinder mitzureißen und für Abfalltrennung und -recycling zu begeistern, ist zwar jedes Mal eine kleine Herausforderung,
aber der Erfolg und den Spaß den man gemeinsam hat, ist die Anstrengung auf jeden Fall wert. In meiner Einsatzstelle habe ich mich immer wohl gefühlt. Die Mitarbeiter und Auszubildenden auf dem Segeberger Recyclinghof haben mein Leben bereichert. Wir haben viel zusammen gelacht und ich werde sie schrecklich vermissen.
 
2009/2010
Viktorija Djadjunova führte das Projekt "Dem Abfall auf der Spur" weiter und beschäftigte sich eingehend mit der Technik des Papierschöpfens. Mit den Papierschöpfsets vom MMF hat sie Schülerinnen und Schülern das Recycling von Altpapier praktisch erleben lassen.
 
2008/2009
Begonnen hat das FÖJ beim Martin-Meiners-Förderverein mit Jorwe Steinhauer. Er hat das Projekt „Forscherhütte“ zusammen mit der Ricklinger Schule gestartet und den Bau Forscherhütte bis zum Richtfest begleitet. Auch das Projekt „Dem Abfall auf der Spur“ feierte mit Jorwe Première.
 
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